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Ich persönlich finde es sehr schade, dass der Film oft so einseitig bewertet wird. Nein, der Film kommt an die Romanvorlage nicht heran, aber das sollte wirklich nur ein Kriterium sein und nicht gleich die komplette Endnote ausmachen. Immerhin sind Buch und Film zwei vollkommen verschiedene Medien und transportieren dementsprechend auch Story, Charakter, Emotionen, Atmosphäre und Botschaft auf vollkommen anderen Wegen. Daher sollte man im Zweifelsfall einfach gar nicht groß an die Romanvorlage denken, wenn man sich einen Film ansieht.
Ich persönlich fand den Film gar nicht sooo schlecht, vor allem, da ich ein großer Fan von Gerard Butler bin. Allgemein wurden für den Film sehr gute Schauspieler wie Lisa Kudrow und Kathy Bates verpflichtet. Eine glatte Fehlbesetzung für mich ist jedoch die Hauptdarstellerin Hilary Swank, die ihre Rolle schrillig unsympathisch spielt. Man fragt sich wirklich, was Gerry (Gerard Butler) an dieser zickigen Person derart lieben kann. Und auch Harry Connick Jr. nervt in seiner Rolle als Daniel gewaltig.
Dennoch wird die Geschichte liebevoll erzählt und regt abwechselnd zum Schmunzeln und Weinen an. Außerdem kann er Film mit einigen guten Ideen aufwarten, die im Buch noch nicht vorkamen. So wird man als Kenner des Buches hier und da doch noch überrascht. Dennoch hätte man Vieles besser machen können und müssen, weshalb ich am Ende auch nur 3 Sterne vergeben kann.
Ich habe mal vor Jahren die amerikanische Produktion gesehen und fand diese gar nicht mal so schlecht !
A B E R diese deutsche Produktion ist aus heutiger Sicht schlichtweg ein Hammer !!!
Die Kids von HEUTE können es also nicht verstehen, warum die JUGEND bzw. deutsche Volk damals im III. Reich Hitler & Co. so verfallen waren und HEUTE wäre sowas nicht mehr möglich !!! Sicher....???
Was als Projekt beginnt und selbst der Lehrer (Genial Mister Vogel !) am Anfang mit FREUDE begleitet endet zum Schluss in ein......schreibe ich jetzt nicht !
Der Film ist schlichtweg KLASSE, der jetzigen Zeit angepaßt und jede Rolle im Film ist SUPER besetzt ! Sowas kann ich nicht zu jeden deutschen Film schreiben !
Anschauen lohnt immer !
Die Schauspielerleistungen kann man wirklich als grandios bezeichnen und auch die Thematik des Films über verlorene Träume und unsterbliche Liebe weckten bei mir das Interesse, diesen Film anzuschauen. Aber ist der Film wirklich so gelungen, als das man ihm gar 5 Sterne vergeben kann???
Ich denke bei weitem NICHT!!! Gut, über Geschmack lässt sich streiten, aber Thematik und schauspielerische Glanzleistungen sind eben nicht alles - auf die Inszenierung und den Inhalt kommt es an. Und genau da hapert es bei diesem Drama, neben der zu langen Filmlaufzeit(122 Min.)
Allzu häufig driften die Nebenhandlungen ins klischeehafte ab, wenn z.B. ältere Provinzler (Rudi/Trudi)in der Großstadt an der Bedienung des Fahrkartenautomates scheitern, eine der kurzhaarigen Töchter eine Lesbe ist und die Enkelkinder an der Spielekonsole kleben...
Auch fehlt mir der so wichtige Einblick in die japanische Kultur, wenn man schon Japan als zentralen Punkt der Geschichte wählt. Da reichen ein paar Kirschbäume, der Fujiyama und ein paar Hochhäuser eben nicht ganz aus.
Ach, ja. Was mich noch interessieren würde, ist die Frage was die Ehe der beiden Hauptpersonen überhaupt so lange zusammengehalten hat? Der wie ich finde etwas kitschige Totentanz Rudis am Ende mag ja eine Liebeserklärung an seine bereits verstorbene Frau sein und will zeigen, dass er das Wesen in ihr verstanden hat und er ihr folgt. Aber eine logische Erklärung, warum er die Reise überhaupt gemacht hat, bleibt dem Zuschauer weitestgehend vorenthalten. Viel Spiritualität aber wenig Logik.
Fazit: Erstmal aus der Videothek ausleihen, wenn Film gefällt die Special Edition kaufen, da man dort auf der Extra-Disc mehr über die Tiefe des Films erfährt.
Nehmen wir an, Jack Nicholson dreht einen neuen Film. Dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass es ein guter wird. Nun denken wir uns das selbe mit Morgan Freeman. Hier sind die Chancen etwas schlechter, was aber nicht an seiner Kunst liegt, sondern eher an seiner Bereitschaft, auch für schlechteres Ausgangsmaterial zur Verfügung zu stehen. Und nun stellen wir uns vor, diese beidne Größen drehen einen Film, der im Wesentlichen nichts anderes als ein Duett von ihnen beiden ist. Genau! Ziemlich egal, um was es geht, der Film wirkt auf jeden Fall gut.
Nicht anders ist es bei diesem Film. Verdammt, wären es anderen Hauptdarsteller, dann würde man den Film etwas zu flauschig oder zu dünn nennen. Aber mit diesen beiden wird es zum einen Genuss! So wird das Erzählte zugleich fantastisch wie realistisch, ihre Gespräche und Handlungen erlangen eine zeitweilig philosophisch anmutende Tiefe und nichts stört da. Im Gegenteil: manchmal möchte man am liebsten den Ton wegschalten und diesen beiden Mimen nur zuschauen.
Nein, hier gibt es keine Horror-Phantasie, kein Laserschwertduell, keine in sich verliebte Tricktechnik, keine wilden Verfolgungsjagden mit sinnlos explodierenden Fahrzeugen. Es gibt menschlichen Alltag, gerade in der besonderen Lebenssituation der beiden dem Tode nahen Protagonisten. Es gibt Selbsterkennen und Verwirklichung, ein Schuss Gefühl und Humor. Vielen mag es nach heutigen Maßstäben seicht erscheinen, aber denen, die Film mögen und sich auf solche Geschichten einlassen können, finden in diesem Werk ein einfach rundes Erlebnis. Nur weil er auch nicht mehr bietet und die Handlung zur Nebensache bei diesen Akteuren wird, gibt es keine fünf Sterne.
Die DVD enthält neben den Film praktisch keine Extras. Das kommt immer mehr in Mode, während der Film auf der DVD auch immer mehr eine gute Standardqualität erreicht. Also sparen wir uns besser in Zukunft Bemerkungen zur DVD - falls nicht eine positiv heraus ragt.
Einer der schönsten Liebesfilme, die ich je gesehen habe. Allie und Noah spielen so ergreifend, so überzeugend, dass ihre Liebe für den Zuseher spürbar wird. Fast kommt es einem logisch vor, dass Rachel McAdams und Ryan Gossling auch im wirklichen Leben ein Paar wurden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die nicht an die große Liebe glauben, habe ich keinen Zweifel daran, dass es sie gibt, aber nicht auf einen einzigen Menschen auf Erden beschränkt. Es bleibt die Frage, ob uns einer davon jemals begegnen wird? Ich glaube die Tatsache, dass es viele Suchende gibt beantwortet meine Frage.
James Garner als Noah im Seniorenalter ist wenig überzeugend. Nicht dass er schlecht spielen würde, aber ich erkenne in ihm nie den jungen Noah wieder. Sam Shepard, im Film Noahs Vater, wäre meines Erachtens die Idealbesetzung gewesen. Vielleicht hätten die beiden einfach ihre Rollen tauschen müssen?
oder vorher noch nie einen anderen Film gesehen hat, könnte man Gefallen an diesem Film finden. Alle anderen können diesen Streifen getrost "übersehen", denn das Gebotene kennt man bereits aus 100 anderen Filmen- leider belegt "Sommer" in dieser Kategorie einen der hinteren Plätze.
Das Drehbuch kann man auch als Handbuch bezeichnen "Wie drehe ich einen Teeniefilm". Es wird garantiert keines der bekannten Klischee ausgelassen und so wirken selbst die "dramatischen" Szenen unfreiwillig komisch und erinnern eher an eine (schlechte) Satire als an einen ernstzunehmenden Kinofilm. Keiner der Schauspieler bietet auch nur eine annähernd erwähnenswerte Leistung und selbst Uwe Ochsenknecht sieht man es bei seinem kurzen Auftritt an, das es ihm nicht ganz wohl dabei ist.
Das einzige, das an Sommer erinnert, sind die sehr schönen Naturaufnahmen. Alles andere erinnert eher an einen tristen November. Man hofft, das er schnell vorbei ist.
wenn man selbst schon mal 20 war, mama und papa "verachtete", dann kann man diesen film wunderbar nachvollziehen. es geht um einen jungen mann, der sich vom opportunismus der biederen eltern reinzuwaschen versucht, aus allen gesellschaftlichen ausbricht, seine gesamten ersparnisse spendet und sich fortan im schlimmsten fall von selbst geschossenen eichhörnchen ernährt. wunderbare umsetzung, leider droht sich der film nur hier und da in längen zu verlieren und ins kitschige abzugleiten. dafür aber wirkt das ende noch sehr lange nach...
ein schockierend großartiger film, der noch lange zu diskussionen und nachforschungen anregt. tolle szenen, tolle handlung und schauspielerische leistung. einfach perfekt inszeniert, spannend und tiefschürfend! unbedigt ansehen!
Nachdem ich Mr. Ripley (Der talentierte Mr. Ripley) gesehen habe, konnte ich Matt Damon irgendwie nicht mehr leiden. Leider hatte er die Rolle des Bösen bekommen, vielleicht lag es gerade daran. Zuerst wollte ich mir Good Will Hunting nicht ansehen, aber ich habe mich doch noch dazu überreden lassen. Gott sei Dank, denn der Film ist großartig und aus meiner Sicht ist das die beste Rolle, die Matt Damon bis dato jemals gespielt hat. Es war zu keinem Zeitpunkt irgendwie überzogen und es kommt ja nicht selten vor, dass Genies unter uns weilen, von denen man es aufgrund ihres Berufes gar nicht erwartet. Mich hat das sehr beeindruckt. In dem besagten Institut/Uni sollten Studenten eine komplizierte Matheformel lösen, die bis dato noch nicht einmal die intelligentesten Mathematiker lösen konnten, auch nicht der Matheprofessor dieses Institutes. Matt Damon war bei der Putzkolonne beschäftigt und lief an mehreren Abenden an dieser Matheaufgabe vorbei, die im Gang dieses Institutes ausgestellt war. Es war sogar eine Belohnung ausgesetzt. Eines Abends löst er einfach diese Aufgabe; dabei wird er von einem Professor beobachtet, der sich sofort seiner annimmt. Matt Damon ist aber durch seine Kindheit "geschädigt" und kein leichter Mensch, wenn man das so sagen will. Und es wird eine harte Nuss für den Professor, mit Damon zusammenzuarbeiten. Damons 'Problem' ist nämlich, dass er sich eigentlich schon vor langer Zeit aufgegeben hat und lieber mit seinen Bauarbeiterfreunden auf dem Bau arbeiten will, anstatt sein Genie zu nutzen. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, außer dass dieser Film Gefühle in einem weckt, die unvorstellbar sind. Man wird gefühlsmäßig ständig hin und her gerissen. Für mich ist dieser Film einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. Und dafür gibt es von mir eindeutig 5 Sterne!
Schwer überhaupt irgendetwas über diesen Film zu sagen. Man weiß nicht recht wie man den Film finden soll, es ist nicht wirklich viel Story & Spannung und doch hat er was sympatisches!
Das Ende allerdings ist unerwartet und einfach genial, da kann man dann so richtig lachen, aber dieses Ende brauchte der Film auch um 4Sterne zu bekommen!
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